9 Fakten, die sie über das Grillen noch nicht wussten

9 Fakten, die sie über das Grillen noch nicht wussten

Feuer frei – die Grillsaison ist in vollem Gange! Rund 19 Mal im Jahr schmeißen wir Deutschen unseren Grill an. Doch wie viele Würstchen verputzen wir eigentlich in dieser Zeit, setzen wir dabei auf Kohle oder Gas und am allerwichtigsten: Mit welchen Mitteln bekommen wir den Rost anschließend wieder sauber? Das Putzportal Helpling kennt die 9 spannendsten Fakten und hilfreichsten Putztricks rund um den Grill. Denn hätten Sie gewusst, …

1. … woher die Bezeichnung Barbecue (BBQ) eigentlich stammt?

Schon unsere Vorfahren wussten es zu schätzen: Indianer der Karibik grillten ihr Fleisch entweder in einem Erdloch oder mit Holzgerüsten über offenem Feuer. Ihr Begriff “buccan” wurde im Spanisch-Mexikanischen zu “barbacoa”. Seit der ersten schriftlichen Erwähnung des Barbecues im Jahr 1526 hat sich zwar einiges geändert – doch der Geschmack ist immer noch derselbe.

2. … wie eine Kartoffel Ihnen das Grillen erleichtert?

Die Kartoffel hat den gleichen Effekt wie Öl, ist jedoch nicht entzündlich und somit ungefährlich. Einfach den Grill erhitzen, die Knolle halbieren und mit einer Gabel aufstechen. Reiben Sie den warmen Rost mit der flachen Kartoffelseite ein. Die Hitze entzieht der Knolle Stärke, die eine Antihaftbeschichtung erzeugt. So geht das Steak-Wenden locker von der Hand!

3. … für wie viele Deutsche das BBQ jährlich zum Albtraum wird?

Bei Leichtsinnigkeit wird der Sommerspaß allzu schnell zur Gefahr. Laut dem IFS werden jährlich 4000 Grillunfälle gemeldet – 500 davon mit Schwerverletzten. Für ein sicheres BBQ: Verwenden Sie niemals Spiritus oder Benzin als Anzünder. Die Dämpfe bilden eine hochentzündliche Gaswolke rund um den Grill. Fängt sie Feuer, befinden sich die Umstehenden in einem bis zu 1800 Grad warmen Feuerball…

4. … dass eine Zwiebel für einen blitzblanken Rost sorgt?

Bei dem ganzen Grillspaß sollte uns die anschließende Reinigung nicht völlig Wurst sein! Halbiert und aufgespießt bildet eine Zwiebel den perfekten Rost-Reiniger. Wichtig hierbei: Der Rost sollte noch heiß sein! Durch kräftiges Reiben entfernen Sie die Kruste problemlos. Toller Nebeneffekt: Die Wunderknolle wirkt desinfizierend und befreit sogar unsichtbaren Schmutz!

Zwiebel auf dem Rost

5. … welchen Grill die Deutschen bevorzugen?

19 Prozent der Deutschen stehen auf Würstchen vom Elektrogrill, während 9 Prozent lieber den Gasgrill verwenden. Die unangefochtene Nummer Eins bleibt jedoch: der Holzkohlegrill! Kein Wunder also, dass Deutschland jährlich rund 227.000 Tonnen Holzkohle im Wert von fast 100 Millionen Euro importiert. Doch egal, welche Art von Grill wir nutzen – wichtig ist, dass es schmeckt!

6. … dass auch Kaffee beim Grillen nicht fehlen darf?

Halt, stop! Den Kaffeesatz nach dem Sonntagsfrühstück nicht direkt wegschmeißen. Denn ähnlich wie Schmirgelpapier bringt dieser den Grillrost wieder zu altem Glanz zurück. Geben Sie den Kaffeerest einfach auf einen Schwamm und reiben den Grillrost damit ab. Anschließend nur noch mit warmem Wasser abspülen – und schon glänzt Ihr Grill wieder wie neu!

7. … wie viele Würstchen wir Deutschen jährlich essen?

Bei uns geht’s um die Wurst: 61 Prozent der Deutschen bevorzugen Bratwürste auf dem Grill. Das sind immerhin 220.000 Würstchen, die pro Jahr auf unseren Tellern landen. Auf Platz 2 und 3 liegen Steaks und Spieße. Und unser liebstes Grillgetränk? Natürlich das Bier!

8. … dass Gras besser als jeder Putzlappen ist?

Nasse Zeiten für den dreckigen Grillrost: Legen Sie den Rost über Nacht einfach auf die nahe gelegene Wiese. Die Feuchtigkeit und der Tau lösen hartnäckige Verschmutzungen über Nacht auf. Am Morgen danach den aufgeweichten Ruß mit einem Lappen entfernen – und der nächste Grillabend kann kommen!

9. … dass Ihr Grill im Winter an einem besonderen Ort stehen muss?

Nur weil die Saison vorbei ist, sollten Sie Ihren Grill nicht im Regen stehen lassen! Seien Sie beim Saubermachen besonders gründlich, denn: Insbesondere Asche zieht Feuchtigkeit an und lässt den Grill schneller rosten. Weichen Sie Grillbesteck, Deckel und andere abnehmbare Teile in einer Mischung aus Spülmittel und Wasser für 2-3 Stunden ein – anschließend mit einem Schwamm abschrubben und sorgsam abtrocknen. Den Grill an einen trockenen Ort im Keller stellen – Karton oder Tüte darübergestülpt und auf die nächste BBQ-Saison warten!

Recherchieren, entwerfen, bloggen: Rund um die Uhr ist Susann auf der Suche nach genialen Putztricks, um immer up to date zu sein. Getreu dem Motto: Das bisschen Haushalt macht sich von allein!

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