Nichts zum Anziehen? In 7 einfachen Schritten zu einem übersichtlichen Kleiderschrank

Nichts zum Anziehen? In 7 einfachen Schritten zu einem übersichtlichen Kleiderschrank

Sie haben wieder einmal keine Idee, was Sie anziehen sollen? Keine Angst, das geht nicht nur Ihnen so. Laut einer britischen Studie verbringt eine Frau durchschnittlich 287 Tage ihres Lebens damit, sich vor dem Kleiderschrank für ein Outfit zu entscheiden. Das liegt u.a. auch daran, dass wir einfach keinen Überblick darüber haben, was eigentlich wirklich in unserem Schrank hängt. Die anstehende Wintersaison bietet ein Glück die perfekte Gelegenheit, einmal grundlegend auszumisten. Wie einfach das geht, zeigen diese sieben Schritte:

Schritt 1 – Alles muss raus

Nehmen Sie sich genügend Zeit. Räumen Sie den gesamten Inhalt Ihres Schranks erst einmal auf das Bett. Wirklich alles! Das hilft zum einen dabei, keine tief vergrabene Socke bei der Ausmistaktion auszulassen. Zum anderen realisieren Sie, wieviele unnötige Sachen Sie tatsächlich in Ihrem Schrank aufbewahren. Doch diese Tage sind gezählt!

Schritt 2 – Für saubere Verhältnisse sorgen

Ist der Schrank ausgeräumt, nutzen Sie die Chance und wischen Sie einmal die gesamten Oberflächen ab. Wer für guten Duft sorgen möchte, kann Lavendelsäckchen in ausgewählte Fächer legen. Das schützt übrigens auch vor Motten! Tipp: Trennen Sie sich von Metall-Bügeln und legen Sie sich Holzbügel zu – diese sind um einiges schonender für Ihre Kleidung.

Schritt 3 – Das gefürchtete Ausmisten

Wer kennt es nicht? Die Trennung von einer alten Jeans kann manchmal mehr Herzschmerz verursachen, als die vom letzten Partner. Diese Methoden helfen:

  1. Orientieren Sie sich daran, wann Sie etwas das letzte Mal getragen haben. Kleidungsstücke, die Sie in den letzten sechs Monaten angezogen haben, dürfen bleiben. Teile, in die Sie sich zuletzt vor über einem Jahr geworfen haben, sollten weg. Der Rest kommt auf den “Vielleicht”-Haufen. Tragen Sie diese Kleidung auch in den nächsten drei Monaten nicht, muss auch diese raus.
  2. Wie lässt Sie ein Kleidungsstück fühlen? Macht der Pullover Sie glücklich? Dann behalten Sie ihn. Ist das T-Shirt noch absolut in Schuss, aber es gibt Ihnen einfach kein gutes Gefühl? Weg damit.

Schritt 4 – Ein zweites Leben schenken

Der schwierigste Schritt ist geschafft! Aber wohin nun mit all den aussortierten Sachen? Ob Flohmarkt oder online verkaufen (z.B. kleiderkreisel.de, mädchenflohmarkt.de, ebay.de) –
machen Sie Ihre ausrangierten Schmuckstücke zu Geld. Wenn Sie Ihre Sachen wiederum bei einer Wohltätigkeitsorganisation abgeben, sparen Sie sich Arbeit und tun nebenbei etwas Gutes. Aber auch Kleidungsstücke, die Löcher oder Flecken haben, müssen nicht gleich in den Müll: T-Shirts aus Baumwolle können in Streifen geschnitten wunderbar als Putzlappen zur Reinigung verwendet werden.

Schritt 5 – Wiedersehen mit den Wintersachen

Nachdem Sie nun wieder etwas Platz geschafft haben, wird es Zeit für den Garderobenwechsel. Holen Sie Ihre Wintersachen des letzten Jahres hervor und legen Sie sie zu den anderen Sachen auf das Bett. Ordnen Sie dann die gesamte Kleidung nach Kategorien, z.B. “Arbeit”, “Freizeit”, “Anlass/Party” und passen Sie diese an Ihre verschiedenen Lebenssituationen an. Wenn Sie möchten, können Sie T-Shirts und Pullover außerdem nach Farben ordnen. Diese Vorarbeit hilft dabei, sich Outfits noch schneller zusammenstellen zu können.

Jetzt wird es Zeit, die Accessoires für die Wintersaison herauszuholen.

Schritt 6 – Zurück in den Schrank

Jetzt, da alles akribisch sortiert ist, können die Sachen zurück in den Schrank wandern. Blazer, Jacken, Kleider, Mäntel, Röcke und Stoffhosen sollten aufgehängt werden, der Rest kann in der Regel zusammengelegt gestapelt werden. Kleidungsstücke aus empfindlichen Materialien, wie zum Beispiel Seide, sollten unbedingt aufgehängt und mit einer Schutzhülle versehen werden. Kleidung aus Baumwolle, Jeans-Stoff oder Wolle kann hingegen bedenkenlos gefaltet werden.

Schritt 7 – Letzte Handgriffe

Kommen wir zum Rest: Verstauen Sie Ihre liebsten Winterbegleiter wie Schals, Mützen und Handschuhe in Schubladen. Handtaschen setzen Sie so nebeneinander, dass sie ihre Form behalten. Bestenfalls packen Sie sie in Schutzhüllen – das verhindert, dass sie einstauben.

Und da wären wir – ein aufgeräumter Kleiderschrank in sieben Schritten! Worauf warten Sie noch? Machen Sie es noch diese Woche. Sie werden erstaunt sein, wieviel Zeit Sie bei der morgendlichen Kleiderwahl sparen und wieviele tolle neue Outfits Sie plötzlich entdecken.

1 Comment

  1. Fürs Platzsparen verstaue ich meine Kleidung immer in diesen Kleidersäcken, die man mit dem Satubsauger leersaugt.

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