Ich bin eine Reinigungskraft: Susanne Meyer – ausgebildete Hotelfachfrau und vierfache Mutter

Ich bin eine Reinigungskraft: Susanne Meyer – ausgebildete Hotelfachfrau und vierfache Mutter

Wir stellen euch regelmäßig einen der von uns vermittelnden Helplinge vor. Heute ist es Susanne Meyer. Sie ist vierfache Mutter und ausgebildete Hotelfachfrau. Doch sie ist bereits seit vielen Jahren in der Reinigungsbranche selbständig tätig. Hier ihre beeindruckende Geschichte:

Susanne, wo kommst du her?

Ich komme aus Hamburg. Hier habe ich auch meine vier Kinder groß gezogen. Die Jüngste studiert noch und wohnt dementsprechend noch bei mir Zuhause.

Wie hast du von Helpling erfahren und seit wann kooperierst du mit uns?

Ich habe Helpling in einer Zeitungsannonce im Herbst 2014 entdeckt. Da ich bereits seit 2009 selbständig als Putzhilfe arbeite, hat mich das Konzept von Helpling sofort angesprochen. Mich hat die Option gereizt, Kunden nicht mehr selber suchen zu müssen, sondern dass dies nun Helpling für mich übernimmt. So war es mir möglich, meine bereits vorhandene Kundenbasis durch Helpling noch zu vergrößern.

Was hast du vor deiner Tätigkeit als Reinigungskraft gemacht?

Ursprünglich habe ich eine Ausbildung als Hotelfachfrau abgeschlossen. Nachdem mein Mann aber vor 15 Jahren verstorben ist, habe ich mich auf Grund meiner vier Kinder dazu entschieden, diesen Job aufzugeben. Ich wollte für sie da sein und das war in der Hotelbranche, die von Nacht- und Frühschichten lebt, nicht umsetzbar. Der Beruf als Reinigungskraft hat es mir ermöglicht, so viel zu arbeiten, wie ich wollte und gleichzeitig einen Teil meiner Arbeit an den Alltag meiner Kinder anzupassen. Somit habe ich primär nur Jobs angenommen, während meine Kinder im Kindergarten oder in der Schule waren, um sie dann abholen zu können.

Alleinerziehend mit vier Kindern und das Einkommen hast du alleine heran geholt … Sind deine Kinder stolz auf das, was du geschafft hast?

Ich denke schon. Mir war es immer unheimlich wichtig, nicht auf Arbeitslosengeld angewiesen zu sein. Das lebe ich meinen Kindern bis heute vor. Sie finden das toll, was ich mache und unterstützen mich gerade im Alltag sehr. Sie nehmen mir viel im Haushalt ab oder gehen mit den beiden Hunden raus.

Was machst du, wenn du nicht Aufträge über Helpling erledigst?

Einen Großteil meiner Aufträge erhalte ich ja mittlerweile über euch. Aber da ich bereits jahrelang selbständig putze, habe ich immer noch eine Vielzahl an Kunden von früher. So putze ich zum Beispiel neben anderen Haushalten auch Arztpraxen oder Anwaltskanzleien. Hier ist natürlich der Vorteil, dass ich diese Aufträge sehr früh oder spät abends erledigen kann.

Wie sieht denn ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Mein Tag beginnt sehr früh, damit ich bereits bis 8 Uhr ein, oder manchmal auch mehrere Büros, geputzt habe. Ab 8 oder 9 Uhr erledige ich dann die Aufträge, die ich über Helpling vermittelt bekomme. Das sind je nach Dauer 3-4 Aufträge pro Tag. Abends bin ich dann oft noch einmal für ein Büro oder eine Arztpraxis unterwegs. Ich versuche aber immer spätestens um 20 Uhr Zuhause zu sein.

Ist das nicht unglaublich anstrengend?

Nein, es geht. Ich richte mir zwischendrin regelmäßig Pausen ein. Ab und an legen ich mich zwischendrin auch mal kurz hin. Ich bin sehr zufrieden so, wie es momentan ist. Ich kann mir meine Kunden und Aufträge über Helpling ja komplett eigenständig aussuchen und nehme nur die an, die in meinen Zeitplan passen. Das ist schon ein kleiner Luxus für mich.

Wie schaffst du denn zeitlich so viele Aufträge am Tag?

Ich teile mir die Aufträge nach den Bezirken ein. Durch die kurzen Wege kann ich möglichst viele Aufträge wahrnehmen. Montags bin ich ausschließlich in Barmbek unterwegs, dienstags St. Pauli, mittwochs Winterhude, Donnerstag Eppendorf und Freitags Eimsbüttel. Somit habe ich sehr kurze Fahrtwege und kann die Zeit effektiv nutzen. Da ich von allen meinen Stammkunden über Helpling den Hausschlüssel besitze, kann ich auch mal in Absprache mit dem Kunden früher oder später kommen. Dies räumt mir in der Vielzahl meiner Aufträge eine wichtige Flexibilität ein.

Was gefällt dir an Helpling?

Mir hilft es enorm, dass Helpling meine Rechnungen schreibt. Ich bin ja wie gesagt bereits seit sechs Jahren selbständig tätig – früher kam ich nach einem langen Tag nach Hause und musste mich dann noch an das Schreiben der Rechnungen setzen. Das erledigt nun Helpling für mich. Was für mich ebenso wichtig ist: Sollte ich einmal im Urlaub oder krank sein, organisiert Helpling jederzeit eine Vertretung für mich. Bei meinen anderen Auftraggebern, wie zum Beispiel den Arztpraxen, bin ich selbst dazu verpflichtet, bei Verhinderung eigenständig Ersatz zu suchen.

Wie verbringst du am liebsten deine Freizeit?

Ich habe nicht nur vier Töchter, sondern mittlerweile auch fünf Enkelkinder. Insofern verbringe ich meine freie Zeit am liebsten mit der Familie.

Was gefällt dir an deiner Arbeit?

Dass ich die Menschen glücklich und zufrieden mache. Es ist schön, für seine Arbeit eine direkte Rückmeldung zu erhalten und den Menschen etwas Gutes zu tun.

Was sind Deine Pläne für die Zukunft?

Ich wünsche mir für mich und meine Familie primär Gesundheit. Bis meine Tochter in zweieinhalb Jahren mit dem Studium fertig ist, werde ich weiterhin so viel arbeiten. Wenn alle Kinder auf eigenen Beinen stehen, ist es Zeit, etwas zurückzutreten.

Wie sieht der Alltag einer Putzkraft aus? Lernt die von uns vermittelten Reinigungskräfte persönlich kennen.

Svenja ist unsere PR-Expertin. Sie ist seit Beginn an bei Helpling dabei und hütet einen großen Schatz an Helpling-Geschichten.

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