Hinter den Kulissen: Marketing-Chef Till Schmid über James Bond und das “natürliche” Staubsaugen

Hinter den Kulissen: Marketing-Chef Till Schmid über James Bond und das “natürliche” Staubsaugen

Unsere Mission to clean – auf Band aufgezeichnet: Angelehnt an den neuen James Bond-Film “Spectre” hat Helpling eine virale Video-Kampagne gestartet – mit einem eigenen Geheimagenten! Umgesetzt hat dies das Team rund um den Marketing-Chef Till Schmid. Wir haben mit Till über seine Aufgaben bei Helpling und das neue Video zu dem Agenten gesprochen. 

Du bist Marketing-Chef bei Helpling. Was genau sind Deine Aufgaben?

Als Marketingchef bin ich für alle globalen Marketingaktivitäten zuständig. Unsere Aufgabe ist es, zu verstehen, welche Kundengruppen für uns besonders interessant sind. Können wir sie über unser Angebot und Ansprache erreichen? Welche Kanäle und Wege passen am besten? Dabei sind unsere Marketingstrategien ganz unterschiedlich: Sie reichen von Offline-Kampagnen wie Flyern, Plakaten, Werbung in Lifestyle-Magazinen oder TV-Werbung bis hin zu vielfältigen Online-Kampagnen: Facebook-Werbung, Google Ads und und und.

Und welche Strategie ist die vielversprechendste? Gibt es ein Erfolgsrezept?

Wir sehen, dass vor allem die Kombination der verschiedenen Kanäle besonders effektiv ist: Sieht uns ein potentieller Kunde das erste Mal auf einem Plakat und kommt dann noch über eine Facebook-Werbung in Kontakt – so ist es viel wahrscheinlicher, dass er uns in Erinnerung behält und einmal ausprobiert, als wenn er nur auf Facebook mehrmals eine Online-Anzeige sieht. 

Und wie passt da die virale Kampagne zum neuen Bond-Film ins Konzept?

Damit wollen wir vor allem die Markenbekanntheit aufbauen. Als neueste Kampagne haben wir gerade ein Video gedreht – angelehnt an den neuen James Bond Film. Ausgestrahlt wird dieses vor allem über die Social-Media-Kanäle (unsere Facebook-Seite, YouTube-Kanal, Blog, etc.). Spannend ist hierbei die internationale Koordination: Das Video startete zeitgleich in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Italien, Australien, Singapur und in den Vereinigten Arabischen Emiraten. In all diesen Ländern ist James Bond genauso bekannt und populär, wie hier.

Das klingt ja spannend! Worum geht es in dem Video und was genau ist Eure Idee dahinter?

Im Video wird der Geheimagent George porträtiert. Schon von klein auf haben die Frauen in seinem Leben klar das Sagen und wollen, dass er sein Zimmer bzw. seine Wohnung aufräumt. Die  “Coolness” des Geheimagenten wird dabei völlig überspitzt dargestellt. Die wichtigste Aussage ist: Selbst ein Geheimagent kann die Welt nicht retten, wenn er keine Hilfe bei der Hausarbeit hätte.

Das zeigt, dass die Reinigungskraft zu seinen wertvollsten Geheimwaffen zählt: Ihr kann er seine privaten Habseligkeiten blind anvertrauen und sich neben seinem stressigen Job voll und ganz auf sein liebstes Hobby konzentrieren: das Briefmarkensammeln.

Das Video sieht sehr aufwendig aus und die Orte erinnern von der Ästhetik her sehr stark an die James Bond-Filme. Wie habt Ihr die Drehorte gefunden?

Wir wollten einen Drehort, der zu dem etwas überspitzten, coolen britischen Geheimagenten passt. Die Location – etwas außerhalb von Paris – hat das Produktionsteam “Sensvideo” gefunden. Insgesamt haben wir für das knapp zweiminütige Video drei Tage lang gedreht. Vielleicht noch ein spannender Hinweis: Der Geheimagent wird von dem Schauspieler Nathan Rippy verkörpert, der u. a. in den Hollywood-Filmen “96 Hours” und “Taken” mitgespielt hat. Eine wirklich tolle Erfahrung, mit so einem Schauspieler zusammen zu arbeiten!

Du warst ja bei den Aufnahmen auch vor Ort. Was genau war Deine Aufgabe bei dem Dreh?

Ich war von Anfang an sehr eng an der Umsetzung des Drehbuchs und der Geschichte beteiligt. Somit hatte ich eine sehr gute Vorstellung von den Aufnahmen, die gemacht werden sollten. Beim Dreh selbst habe ich aus Sicht von Helpling darauf geachtet, dass alles so wie geplant umgesetzt wird. Dadurch, dass ich vor Ort gewesen bin, konnten wir einzelne Szenen auch direkt leicht anpassen – denn beim Drehen selbst fallen einem immer noch kleine Optimierungen ein.

Welche der vielen Szenen hat Dich den beim Dreh persönlich unerwartet zum Schmunzeln gebracht?

Die Reinigungskraft im Video wurde von einem Komparsen gespielt. In einer Szene sollte der Darsteller als Reinigungskraft an der Kamera vorbeilaufen und staubsaugen. Dabei machte er allerdings viel zu schnelle Bewegungen! Es sah vielmehr so aus, als ob er mit dem Staubsauger den Boden schrubben wollen würde (lacht). Das haben wir also ein paar Mal geübt, bis es dann tatsächlich wie “natürliches” Staubsaugen aussah.

Du hast doch bestimmt schon den neuen James Bond- Film “Spectre” gesehen. Wie fandest Du ihn?

Ich bin ein großer James Bond Fan und verpasse keinen seiner Filme. Der Aktuelle entspricht den Erwartungen – zwei Stunden geballtes Entertainment, mit Action, Humor und ein wenig Romantik. “Spectre” ist meiner Meinung nach ein guter, jedoch nicht der beste Bond, den ich gesehen habe.

Hinter den Kulissen am Geheimagenten-Auto

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Seitdem Barbara für den Blog schreibt, serviert sie ihrer Familie und Freunden die besten Tipps und Tricks rund um Backpulver, Zitronensäure und Essig. Denn bis jetzt kriegt man beinahe alles Unmögliche mit diesen drei herkömmlichen Mittelchen entfernt. Fast wie Magie!

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