Hinter den Kulissen: Zu Gast bei unserem App-Entwickler Robert Norris

Hinter den Kulissen: Zu Gast bei unserem App-Entwickler Robert Norris

Sie machen das Buchen einer Reinigungskraft zum Kinderspiel: Unsere Produktentwickler und Programmierer. Wir haben der Abteilung einen Besuch abgestattet und Robert Norris getroffen. Er kümmert sich um die Entwicklung von Apps für das Handy und hat mit seinem Team erst kürzlich die Android-App für Reinigungskräfte herausgebracht. Wir haben mit Rob über seine Aufgaben, seinen Arbeitsalltag und die Partner App gesprochen.

Robert, wer bist Du und was machst Du bei Helpling?

Ich heiße Robert Norris, komme aus Großbritannien und lebe seit knapp 20 Jahren in Berlin. Seit Anfang Juni 2015 arbeite ich als Head of Mobile bei Helpling. Ich komme aus dem Bereich der Software-Entwicklung und habe zuletzt bei einer der größten Kreativagenturen Deutschlands gearbeitet. Meine Aufgabe bei Helpling ist es, Funktionen, die auf der Website sind, in eine mobile Form und somit auf die Smartphones unserer Nutzer zu bringen.

Wie machst Du das? Beschäftigst Du Dich nur mit Programmier-Codes?

Ich selbst programmiere nicht mehr, sondern lege die Strategien fest, nach denen gearbeitet wird. Ich bin sozusagen der Vermittler zwischen den Bereichen IT und der Produktentwicklung, wenn es um mobile Themen geht. Wofür das Ganze? Eines unserer Ziele ist es ja, dass die Reinigungskräfte und die Kunden optimal kommunizieren können. Dafür bin ich mitverantwortlich. Zusammen mit den Produktmanagern klären wir die jeweiligen Anforderungen an eine neue Funktion und verteilen dann die Aufgaben an die einzelnen Mitarbeiter. 

Wie sieht so ein typischer Arbeitstag bei Euch aus?

Bei uns ist immer viel los! Wenn man hier reinkommt, dann sieht man sofort, dass hier jeder sehr konzentriert und beschäftigt ist. Jeder Tag beginnt mit einem Standup-Meeting: Man steht auf und jeder Mitarbeiter erzählt, was er heute zu tun hat. Am Anfang des Tages sollte jeder Mitarbeiter wissen, was er erreichen will und an wen er sich bei Fragen wenden kann. Dienstags haben wir dann zusätzlich eine große Planungsrunde. Da nehmen wir uns ungefähr eine Stunde Zeit und besprechen, welche Dinge noch zu erledigen sind und wie man sie umsetzen kann. 

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Welche Fähigkeiten muss man denn haben, um bei Euch zu arbeiten?

In erster Linie sollte man natürlich die Technologien beherrschen, mit denen wir uns hier beschäftigen, sprich: Android und iOS. Wer bei uns arbeiten will, sollte sich für Software im Allgemeinen interessieren und vor allem: diese verstehen! Analytisches Denken ist natürlich auch sehr wichtig. Man soll nicht wissen, wie man Software schreibt, sondern wie man sie gut schreibt.

Was sind die größten Herausforderungen im Arbeitsalltag?

In die einzelnen Prozesse sind stets eine Vielzahl von Programmierern involviert. Wenn wir etwas Neues schaffen, müssen erst immer gute, funktionierende Strukturen und Arbeitswege geschaffen werden – das ist immer eine große Herausforderung. Die Arbeit an der neuen App ist da ein gutes Beispiel. Wenn wir eine App bauen wollen, dann müssen wir zuerst verstehen, wie ein möglicher Nutzer Apps generell verwendet. 

Du hast mit Deinem Team die neue Partner App entwickelt. Wie lief der Entwicklungsprozess und wie lange hat er gedauert?

Es hat ca. zweieinhalb Monate gedauert. Wir haben anfangs mit Skizzen gearbeitet und haben diese den einzelnen Abteilungen gezeigt, um Feedback einzuholen. Eine Woche lang wurde die App dann getestet. Dazu haben wir einige Reinigungskräfte eingeladen: Sie probierten die App aus und arbeiteten damit. Einige Handys hatten Schwierigkeiten mit der Installation der App – hier war die Testphase Gold wert und wir konnten alles optimieren. Das Feedback der Reinigungskräfte habt uns somit bei der Weiterentwicklung enorm geholfen. 

Wenn man den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzt: Kann man sich da in den Tagesablauf einer Reinigungskraft hineinversetzen?

Das klappt ganz gut! Wir haben ja unter anderem Google Maps in die App integriert. Ich habe mir dann vorgestellt, ich würde mich auf den Weg zu meinem Kunden machen. Schnell habe ich festgestellt, dass es viel Sinn macht, dass man alle Informationen ständig bei sich hat. Wenn ich unterwegs bin, möchte ich Hilfe haben. Der Service und die Zusammenarbeit sollen ja reibungslos funktionieren.

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Wie wird die App bisher angenommen?

Sehr gut. Die Anzahl der Nutzer steigt ständig. In den ersten 24 Stunden wurde die App mehrere hundert mal heruntergeladen. Wir sehen, dass die App als Werkzeug eingesetzt wird. Die Reinigungskräfte können nun mit wenigen Berührungen ihre Aufträge planen. Dadurch sind sie noch freier und unabhängiger. Wir wollen die App bald weltweit veröffentlichen und noch mehr Reinigungskräfte damit erreichen.

Erst waren es ja nur Skizzen – jetzt ist es eine ganze App, die von hunderten Reinigungskräften benutzt wird. Wie fühlt sich das an? 

Es ist in der Tat ein tolles Gefühl – aber natürlich auch viel Arbeit. Zuerst sitzt man nur vor einem leeren Bildschirm und ein paar Wochen später teilen uns die Reinigungskräfte mit, dass wir deren Arbeitsalltag erleichtern konnten.

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