Enthüllt: Die 10 größten Geheimnisse rund um die Betthygiene der Deutschen

Enthüllt: Die 10 größten Geheimnisse rund um die Betthygiene der Deutschen

Wenn es um das Bett geht, sind wir Deutschen wahre Schmutzfinken: Lediglich 18 Prozent bezeichnen es als den saubersten Ort ihrer Wohnung. Ein alarmierendes Ergebnis – immerhin verschlafen wir 26 Jahre unseres Lebens darin! Höchste Zeit, das Bett einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Putzportal Helpling enthüllt 10 überraschende Fakten rund um Milben, Schweiß und Nacktheit – denn hätten Sie gewusst, …

1. … dass Sie im Bett Millionen von Begleitern haben?

Bis zu 1,5 Millionen Milben gesellen sich jede Nacht zu uns. Das ist nicht nur angsteinflößend, sondern auch gesundheitsgefährdend! Vermischt sich Milbenkot mit dem Hausstaub, kann er beim Einatmen schnell Allergien hervorrufen. Das beste Mittel gegen die kleinen Spinnentiere: Sonne! UV-Strahlen töten die Milben bereits nach 24 Stunden ab. Gönnen Sie Matratze und Daunen deshalb zweimal im Jahr ein intensives Sonnenbad.

2. … wann Pyjamas Krankheiten auslösen?

Unglaublich, aber wahr: Die Hygiene-Falle Nummer Eins im Bett ist Ihr Pyjama! Eine britische Umfrage ergab, dass Männer ihre Nachtkleidung durchschnittlich 13 Tage lang tragen – Frauen sogar bis zu 17 Tagen! Hygienisch ist das keineswegs, denn: Zu lange getragene Schlafwäsche kann Blasenentzündungen oder sogar Hautinfektionen auslösen. Wechseln Sie deshalb Ihren Pyjama mindestens zweimal in der Woche und waschen ihn bei 60 Grad!   

Frau in Schlafanzug auf dem Bett

3. … dass die Deutschen weltweit ihre Bettwäsche am seltensten wechseln?

Laut einer Umfrage der Sleep Foundation wechseln 80 Prozent der Mexikaner ihre Bettwäsche wöchentlich, bei den Amerikanern sind es immerhin noch 62 Prozent. Die Deutschen liegen mit durchschnittlich drei Wochen hingegen abgeschlagen hinten. Dabei ist der Stoff bereits nach 10 Tagen von Schweiß und Hautschüppchen übersät. Waschen Sie Ihr Bettzeug deshalb bei 60 Grad mit Vollwaschmittel – und zwar mindestens jede zweite Woche!

4. … wie lange die Deutschen durchschnittlich auf ihrer Matratze schlafen?

Laut des Fachverbandes der Matratzenindustrie ist eine herkömmliche Matratze bereits nach sieben Jahren so durchgelegen, dass sie ausgetauscht werden sollte. Allerdings warten wir Deutschen doppelt so lange – nämlich ganze 14 Jahre, bis wir eine neue Matratze kaufen. Doch nicht nur Millionen von Milben sprechen für einen Wechsel: Die Matratze verliert mit der Zeit ihre Hauptfunktion und stützt die Wirbelsäule nicht mehr ausreichend.

Ungemachtes Bett mit Daunenkissen und Decken

5. … dass die Deutschen im Bett weniger Haut zeigen?

Im internationalen Vergleich liegen wir mit der Nacktheit im Bett eher hinten: Während weltweit jeder dritte Erwachsene nackt schläft, ist es in Deutschland nur jeder Achte. Dabei ist es sogar gesünder, ohne Pyjama ins Bett zu gehen: Der Körper kühlt schneller ab, sodass Sie leichter einschlafen. Achtung: Der Schweiß geht nun direkt in die Bettwäsche über – wechseln Sie Bettlaken und Co. deshalb jede Woche aus!  

6. … dass Ihre Matratze im Laufe der Jahre immer schwerer wird?

Pro Woche verlieren wir nachts bis zu drei Liter Schweiß. Zwar verdunstet der größte Anteil, dennoch saugt die Matratze kontinuierlich die restlichen Wassertropfen auf. So befinden sich in einer zehn Jahre alten Matratze bis zu 1800 Liter Schweiß! Auswringen ist leider unmöglich, es hilft nur eins: Regelmäßiges Lüften sowie ein Matratzenschoner! Dieser absorbiert den Schweiß rechtzeitig. Nicht vergessen: Waschen Sie die Unterlage mind. einmal im Monat bei 60 Grad. Ansonsten verliert der Schoner seinen Zweck und Sie schlafen förmlich auf einem Wasserbett!

Matratzenschoner

7. … warum Alkohol für nächtliche Schweißattacken sorgt?

Der Biergarten-Besuch war ein voller Trink-Erfolg und lässt Sie selig schlafen? Leider nein! Laut einer Studie fördert Alkohol zwar das Einschlafen, rächt sich jedoch im Verlauf der Nacht mit Schweißausbrüchen! Warum? Der Körper wendet zusätzliche Energie auf, um den Alkohol abzubauen. Zudem stört das Schwitzen die Tiefschlafphase, sodass Sie gerädert aufwachen. Falls Sie doch einen über den Durst getrunken haben: Sorgen Sie für die richtige Raumtemperatur, denn schweißfrei schläft es sich am besten bei 16 bis 19 Grad!

8. … dass Sie niemals nach dem Aufstehen Ihr Bett machen sollten?

Hier ist Unordnung sogar gesund! Nach dem Schlaf ist das Bett morgens noch feuchtwarm und bietet ideale Vermehrungsmöglichkeiten für Milben. So fanden Forscher der Londoner Kingston Universität unter zusammengelegten Bettdecken mehr Milben als in ungemachten. Lassen Sie daher nach dem Aufstehen die Bettdecke umgeschlagen und öffnen für zehn Minuten die Fenster. Nach dem Frühstück ist der ideale Zeitpunkt, für Bett-Ordnung zu sorgen.

9. … dass Sie Ihr Kissen zu selten austauschen?  

Ihr Kissen ist so vertraut und gemütlich, dass sich schon eine tiefe Schlafkuhle abzeichnet? Dann ist es höchste Zeit, es auszutauschen! Jede Nacht sickern Haare, Hautschuppen und Harnstoff ins Kissen – ein wahres Traumland für Bakterien und Pilze. Um langfristig etwas von Ihrem Kopfpolster zu haben, waschen Sie es alle drei Monate bei 60 Grad im Feinwaschprogramm. Nach drei Jahren ist es jedoch höchste Zeit für ein Neues!

weiße Kissen

10. … dass Sie Kuscheltiere regelmäßig einfrieren sollten?

Nicht nur in der Bettwäsche nisten sich Milben ein, auch in Teddy und Co. tummeln sie sich mit Vorliebe. Frieren Sie das Plüschtier für zwei Tage in einer Plastiktüte ein. Denn nicht nur Sonnenstrahlen sind ideale Milbenvernichter, sondern auch hohe Minustemperaturen. Anschließend bei 60 Grad in die Waschmaschine und mehrere Tage lufttrocknen lassen. Nun steht dem hygienischen Kuscheln nichts mehr im Wege!

Putztipps für jede Lage - das ist Pias Mission. Vor Recherche und Selbstversuchen scheut sie nicht zurück, um allen das Leben etwas leichter zu machen. Denn egal, wie hoch der Staub oder wie groß der Fleck: den Putzteufel sollte man nie zu früh an die Wand malen!

Leave a reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *