Das Chaos hat endlich ein Ende! So wird Ihr Kind ganz von alleine ordentlich

Das Chaos hat endlich ein Ende! So wird Ihr Kind ganz von alleine ordentlich

Auch Kinder haben Aufgaben im Haushalt zu erledigen: Spielzeug sortieren, Teller abräumen, Schuhe zusammenstellen. Doch nur 14 Prozent der Eltern von Drei- bis Fünfjährigen gaben an, dass ihre Kinder im Haushalt mit anpacken. Das ist zu wenig, denn: Durch das Mithelfen lernt das Kind, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen selbstbewusst zu treffen. Damit Ihr Sprössling nicht für immer im Chaos versinkt, zeigt das Putzportal Helpling, wie Sie Ihrem Kind spielerisch Ordnung beibringen:

Ordnung ist das halbe Leben – schon von Klein auf!

Autsch! Sie sind wieder auf wild verstreute Legosteine getreten und beinahe auf den Murmeln ausgerutscht? Machen Sie sich keine Sorgen – jedes Kind muss Ordnung und Struktur erst lernen. Vor allem durch das aktive Aufräumen des eigenen Zimmers lernen Kinder nicht nur mit anzupacken, sondern auch schnell Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Darf Ihr Kleiner zum Beispiel mit Ihnen zusammen bestimmen, wo der Teddy im Zimmer “wohnen” darf, so merkt er sich den Platz schneller und wird das Kuscheltier als Gute-Nacht-Ritual immer zurück auf seinen Platz legen.

Das größte Vorbild? Sie selbst!

Woher soll Ihr Kind Ordnung lernen, wenn vor jedem Essen der Tisch erst freigeräumt werden muss oder die Schuhe paarlos im Flur herumfliegen? Gehen Sie mit gutem und damit ordentlichem Beispiel voran – Ihr Kind wird Ihnen folgen! Außerdem gilt für jedes Alter gleichermaßen: Gemeinsam räumt es sich leichter auf! Auch wenn kein Kind es zugeben möchte – am Ende ist es insgeheim stolz, wenn es den Großen unter die Arme greifen darf.  

Schritt für Schritt angemessene Aufgaben geben

Doch Vorsicht: Geben Sie Ihrem Kind altersgerechte Aufgaben! Kleinkinder können beim Sockensortieren helfen – und lernen so spielend, Dinge nach Farben und Mustern zu ordnen. Schulkinder freuen sich über ernstere Aufgaben: Jeden Morgen das Bett machen und den Schreibtisch geordnet halten – das zeugt von Struktur. Treffen Sie Entscheidungen gemeinsam! Nehmen Sie Ihr Kind das nächste Mal mit zum Wocheneinkauf und beziehen Sie seine Meinung mit ein, was in den Einkaufskorb kommt – und so später auf den Teller.

Kurz vor dem Kindergarten: Aufräumen will gelernt sein!

Zweimal geblinzelt und Ihr Kleiner darf schon in den Kindergarten! Nun muss er die ersten erlernten Strukturen der Ordentlichkeit unter Beweis stellen: Die Jacke am Haken aufhängen und Bauklötzer korrekt zurücklegen. Ordnung kommt nur leider nicht alleine, sie muss erlernt werden! Vor allem ein Holzspiel, bei dem verschiedene Klötze passenden Formen zugeordnet werden müssen, fördert die kindliche Vorstellung vom Sortieren und macht auch noch eine Menge Spaß

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Clever eingerichtet = ordentliches Kinderzimmer!

Hat Ihr Kind genug Stauraum im Zimmer, so kann es seine Spielsachen in Kisten zurückräumen. Dadurch fliegen die Autos nicht mehr wild umher und auch die Puppen wissen, wo sie am Abend schlafen sollen. Packen Sie die Boxen nur nicht allzu voll: Ihr Kind ist noch klein und kann nichts Schweres aus dem Regal ziehen. Wie im Kindergarten sollten Sie zusätzlich “Themenecken” einrichten: Links ist die Lese- und Kuschelecke, rechts ist der Anziehbereich und in der Mitte kann nach Lust und Laune getobt werden! So findet sich Ihr Kind schnell zurecht und weiß auf Anhieb, was wohin gehört. 

Vier praktische Aufräumtipps für Klein und Groß

Klare Anweisungen: “Bitte aufräumen!” zeigt bei Ihrem Kind keine Wirkung? Präzisieren Sie Ihren Wunsch: “Bitte stell die CDs in das Regal zurück und den Teddy legen wir jetzt ins Bett.” Ihr Kind weiß nun ganz genau, was es tun soll. Dasselbe gilt für Lob: Je konkreter, desto wirkungsvoller!

Museum für Kunstwerke: Fördern Sie die Kreativität Ihrer Kinder! Nicht alles muss weggeräumt werden. Inszenieren Sie die Kunstwerke “Barbie-Schloss aus Klorollen” oder die Szenerie “Angriff der Weltraum-Dinosaurier” wie in einer Ausstellung.

Pedantisch, nein danke: Seien Sie nicht zu genau! Wichtiger ist es, dass vor allem Spielsachen einen eindeutigen Platz haben. Sorgen Sie lieber mit wenigen großen Kisten für Übersichtlichkeit. Eine überschaubare Menge an Spielsachen tut ihr Übriges.

Rituale helfen: Dieser Tipp ist wichtig für Klein und Groß. Stellen Sie am besten vor dem Abendessen alle Dinge wieder zurück an ihren Platz – und das jeden Tag. Dieses Ritual gilt nicht nur für das Kinderzimmer, sondern für die gesamte Wohnung.

Recherchieren, entwerfen, bloggen: Rund um die Uhr ist Susann auf der Suche nach genialen Putztricks, um immer up to date zu sein. Getreu dem Motto: Das bisschen Haushalt macht sich von allein!

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